Wiegen á la Card

Müssen Sie Zeit und Geld beim Wiegen sparen oder Ihren Warenfluss 24 Stunden gewährleisten?

Dann bietet Ihnen die Fahrerselbstbedie-
nung von HE Wägetechnik hierfür viele Möglichkeiten. Mit einem Identifikationssystem bedient der Fahrer die Waage einfach selbst. Verwendet wird hierfür ein Kartenleser-Terminal, wahlweise mit Touchscreen oder mit LCD-Display und Bedientastatur. Durch Einsatz unserer Systeme haben Baustoffhändler wie die Vereinigten Kreidewerke in Söhlde und die Heidelberger-Gruppe Ihre Warenannahme und -abgabe auf einen 24 Stunden Betrieb erweitert. Dies geschah ohne zusätzlichen Personaleinsatz, da die Bedienung der Waage auf die Fahrer verlagert wurde.

Mit der Software EWP führen Sie Ihre Disposition bedarfsgerecht durch. Die Disposition aktiviert der Fahrer für den Wägevorgang durch seine Karte, nachdem er seinen LKW auf der Waage positioniert hat. Sofern Daten zum Dispositionszeitpunkt noch nicht feststanden, können diese vom Fahrer durch Eingabe am Gerät ergänzt werden. Sind alle Daten vorhanden, wird automatisch die Erstwägung vollzogen und die Be- bzw. Entladung des LKWs kann erfolgen.

Zur Zweitwägung identifiziert sich der Fahrer abermals mit der Karte. Die zuvor durchgeführte Erstwägung wird um die Daten der Zweitwägung ergänzt. Das System erkennt automatisch, ob eine An- oder Auslieferung Ihres Material stattgefunden hat. Eine manuelle Bedienung oder Ergänzung der Daten über den Wägearbeitsplatz ist jederzeit möglich.

Ist das Fahrzeug-Leergewicht im System gespeichert, geht es noch einfacher und schneller. Das beladene Fahrzeug wird auf die Waage gefahren. Mit der Karte identifiziert sich der Fahrer und die Wägung wird automatisch ausgelöst.

Der Ausdruck von Belegen (Laufzettel, Liefer- bzw. Wägeschein) ist nach der Erst- wie auch Zweitwägung gegeben. Für den Ausdruck wird gerne ein Drucker mit Presenter-Vorrichtung gewählt. Dieser gibt den Beleg erst nach Beendigung des Druckvorgangs aus und verhindert somit, dass der ungeübte Benutzer durch vorzeitiges Herausreißen einen Papierstau verursacht. Ein eingebautes Klammersystem hält den Beleg solange fest und schützt ihn vor „ungeduldigen Fingern“, bis der Druck beendet ist und der Beleg unbeschädigt präsentiert werden kann.

Durch eine entsprechende Positionierung der Gerätetechnik direkt neben der Waage ist die Bedienung aus dem Führerhaus möglich. Die Bediensoftware EWP-TS steht mehrsprachig zur Verfügung.

Eine Überwachung der korrekten Fahrzeugposition findet durch die Installation von moderner Sensortechnik statt. Ultraschallsensoren haben den Vorteil, unempfindlich gegen Verschmutzung zu sein. Ist das Fahrzeug nicht korrekt auf der Waage positioniert, erfolgt auch keine Wägung. Zusätzlich kann über eine Netzwerk-Kamera für jede durchgeführte Wägung ein Bild abgespeichert werden. Weiterhin wird das Kamerabild permanent im Wägeprogramm dargestellt.

Die verwendete Gerätetechnik ist über ein Netzwerk miteinander verbunden, somit können Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit übertragen werden. Die Kommunikation ist somit um ein vielfaches höher und sicherer als bisher bei seriellen Anbindungen.

Gesteuert werden alle Geräte durch die Software EWP, die ungeahnte Möglichkeiten zur Abbildung ihrer individuellen Betriebsabläufe bietet und einen hohen Bedienkomfort aufweist.

Veröffentlicht in:
bau MAGAZIN (sbm-verlag), Ausgabe 06/2003

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